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Narzissmus in der Beziehung – erkennen, verstehen und deine innere Stärke zurückgewinnen

  • Autorenbild: Vera Arnold
    Vera Arnold
  • 22. Jan.
  • 11 Min. Lesezeit

In einer narzisstischen Beziehung wechseln sich intensive Nähe und plötzliche Rückzüge, subtile Kritik und Manipulation ab.


Das verunsichert dich, zermürbt und lässt dich an dir selbst zweifeln.


In diesem Artikel erfährst du, wie du die Muster erkennst, dich schützt und Schritt für Schritt deine innere Stärke zurückgewinnst.



Frau schaut sich in einem Museum eine prachtvolle Krone an: Symbol für Narzissmus in Beziehungen


INHALTSVERZEICHNIS:


Hinweis: Dieser Artikel konzentriert sich auf narzisstische männliche Partner. Weiblicher Narzissmus zeigt sich oft anders – ein Blogartikel dazu folgt.


Meine Klientin Sarah (Name natürlich geändert) kam in die Therapie, weil sie in ihrer Beziehung ständig hin- und hergerissen war. Mal fühlte sie sich zutiefst geliebt – und im nächsten Moment einsam, egoistisch und verkehrt.


„Einerseits kann er gar nicht genug von mir kriegen“, erzählte sie. „So auf Händen getragen habe ich mich noch nie gefühlt. Wenn ich mich mit Freundinnen treffe, will er dabei sein oder ist verletzt, wenn ich allein gehe.“ „Aber nach fünf Jahren will er immer noch nicht mit mir zusammenziehen. Ich kenne weder seine Eltern noch seine Freunde. Und wenn ich ihn bitte, sie kennenzulernen, wirft er mir vor, ich sei zu besitzergreifend und von ihm abhängig. Ist das narzisstisch?" Und nach kurzem Zögern: "Aber vielleicht hat er ja auch recht und ich rücke ihm wirklich zu sehr auf die Pelle. Vielleicht will ich einfach zu viel.


Was zeichnet einen narzisstischen Partner aus?


Sarahs Unsicherheit in der Beziehung ist nachvollziehbar. Sie erlebt widersprüchliche Signale: "Ich kann ohne dich nicht mehr leben" und "Ich halte dich aus wichtigen Bereichen meines Lebens raus".


Der Begriff Narzissmus ist heutzutage in aller Munde, aber nicht alle egoistischen Menschen sind gleich Narzissten.


Während ein egoistischer Mensch gegebenenfalls einsehen kann, dass er im Unrecht ist, zeigt ein Narzisst ein typisches Persönlichkeitsmuster: Er nimmt die Gefühle und Bedürfnisse anderer nur eingeschränkt wahr.


In Beziehungen zeigt sich Narzissmus deshalb nicht in einem einzelnen Streit oder Fehlverhalten, sondern in einer typischen Grundhaltung.


Ein narzisstisch geprägter Partner …


  • richtet die Beziehung stark auf sich und seine Bedürfnisse aus. Er sieht sich als zentrale Sonne, um die andere Menschen kreisen.


  • … fühlt sich anderen bezüglich seiner Leistungen oder Talente überlegen und zeigt das auch deutlich. Bewunderung wird eingefordert.


  • erwartet Aufmerksamkeit, Verständnis und Loyalität, ohne dies verlässlich zurückzugeben.


  • … reagiert empfindlich oder abwehrend auf Kritik. Er kann sich dann auch abwertend, anklagend oder emotional kalt verhalten.


  • wertet andere willkürlich und ohne Anlass ab. Dabei übernimmt er kaum Verantwortung für das eigene verletzende Verhalten.


  • manipuliert die Beziehung über Nähe, Rückzug, Schuldgefühle oder Überlegenheit.



Dabei ist wichtig:


Narzissten wirken nach außen oft äußerst charmant, aufmerksam und souverän. Viele zeigen ihre problematischen Seiten nicht sofort, sondern erst, wenn die Partnerin sich auf eine feste Beziehung eingelassen hat.


Typisch ist auch:


Das Verhalten schwankt stark. Solange Bewunderung, Zustimmung oder Anpassung fließen, kann der Narzisst zugewandt und liebevoll sein. Wird dieses „innere Gleichgewicht“ gestört – etwa durch Kritik, Eigenständigkeit oder Bedürfnisse des Partners – kippt das Verhalten in Forderungen und Vorwürfe.




Warum fühlst du dich in einer narzisstischen Beziehung ständig falsch?


Das emotionale Wechselspiel in einer narzisstischen Beziehung sorgt dafür, dass viele Frauen sich nicht die Frage stellen, ob ihr Partner das Problem ist. Stattdessen haben sie massive Selbstzweifel und fragen sie sich, ob sie selbst falsch sind.


Am Anfang fühlt sich alles außergewöhnlich an. Der narzisstische Partner ist aufmerksam, interessiert, präsent. Meldet sich oft, hört zu, zeigt dir, dass du wichtig bist: "Wir sind füreinander gemacht. Wenn wir zusammen sind, kann niemand uns etwas anhaben."


Solche Aussagen verfehlen natürlich nicht ihre Wirkung. Du öffnest dich, lässt dich ein und machst dich dadurch zwangsläufig auch verletzlich.


Aber gleichzeitig stolperst du über Ungereimtheiten. Entgegen dieser Liebesschwüre sperrt er dich aus wichtigen Bereichen des Lebens aus.


Sprichst du es an, wird es bestritten:

"Du bildest dir das ein."

"Du übertreibst."

"Du bist besitzergreifend. Jeder braucht doch seine Freiräume."


Dann gibt es wieder intensive Momente – liebevoll, aufmerksam, vielleicht mit einem Ausflug oder einer kleinen Geste.


Dieses ständige Hin und Her bringt dich innerlich durcheinander: Wenn er dich liebt, warum diese Rückzüge? Wenn etwas nicht stimmt, warum fühlt es sich manchmal so richtig an?


So beginnst du, an dir zu zweifeln. Und du wirst vorsichtiger mit dem, was du sagst, anspruchsloser, passt dich an – weil es ja diese guten Momente gibt, die du nicht missen möchtest.


Genau diese Mischung aus Nähe und Entzug lässt dich glauben, mit dir stimme etwas nicht statt die Beziehung objektiv zu betrachten.



Grafik: Narzissmus in Beziehungen - der Selbstwert verschwindet leise


Wie du Narzissmus in der Beziehung erkennst: Die typischen Muster


Auch wenn sich Narzissten widersprüchlich und doppeldeutig verhalten, wiederholen sich in der Beziehung oft bestimmte Verhaltensmuster, die wiederum bestimmte Reaktionen bei dir auslösen.


Die typischen Muster sind:


a) Das Wechselspiel zwischen Idealisierung und Rückzug


  • Idealisierung (Love-Bombing) 


    Das Überschüttetwerden mit Liebesbezeugungen und Aufmerksamkeit gefällt jedem – egal ob Frau oder Mann. Du hast das Gefühl, die Liebe deines Lebens gefunden zu haben. Vertrauen entsteht schnell.



  • Liebesentzug: Nähe und Rückzug zugleich 


    Parallel zur intensiven Nähe gibt es Rückzug – meist von Anfang an. Nicht vollständig, sondern punktuell und unberechenbar.


    Bestimmte Lebensbereiche bleiben dir verschlossen: Familie, Freundeskreis, Zukunftspläne sind "noch nicht dran". Nähe ist nicht konstant, sondern wird dosiert. Sie ist da, wenn sie gegeben wird – und verschwindet wieder, ohne Erklärung.


    Einsamkeitsgefühle trotz Beziehung machen sich breit.




b) Dominanz, subtile Abwertung und manipulative Botschaften


Wenn du das Hin und Her zwischen Nähe und Rückzug ansprichst, folgen oft Verhaltensweisen, die dein Selbstwertgefühl und deine Selbstachtung belasten.


  • Subtile Abwertung: 


    Die Kritik ist oft so versteckt, dass du sie kaum direkt erkennst – sie wirkt trotzdem unterbewusst auf dich.


    Statt direkt kritisierende Sätze wie "Kannst du nicht endlich mal ..." oder "Du machst alles falsch" hörst du eher Bemerkungen, die harmlos klingen, es aber nicht sind.


    Typische Beispiele:


    • "Manchmal bist du eben ein bisschen empfindlich. Das ist deine Mutter ja auch."

    • "Ich mache mir nur Sorgen, dass du übertreibst."

    • "Du musst lernen, das Leben zu genießen."


    Diese Halbwahrheiten und "gut gemeinten Ratschläge" lassen dich an deiner Wahrnehmung zweifeln: "Schon meine Tante hat zu mir gesagt, ich sei zu empfindlich. Stimmt das doch?" oder "Ist das Liebe, wenn er sich Sorgen macht, dass ich übertreibe?"


    Du spürst die unterschwellige Kritik, kannst sie aber schwer klar benennen – und denkst schnell, dass du verkehrt bist.



  • In die Opferrolle schlüpfen: 


    Dein Partner zeigt sich als Opfer der Situation oder verschiebt Verantwortung geschickt auf dich.


    Die Botschaften sind subtil und oft mit kleinen Wahrheiten kombiniert, sodass du Schwierigkeiten hast, die Manipulation zu erkennen.


    Beispiele:


    • "Du willst einfach nicht verstehen, wie belastend die Arbeit für mich ist."

    • "Ich tue doch alles für dich, und trotzdem bist du nie zufrieden."

    • "Jeder braucht eben seine Freiräume – du ja auch."


    Diese Aussagen bringen dich durcheinander, weil sie alte Prägungen oder Glaubenssätze berühren – zum Beispiel, dass du empfindlich, undankbar oder einengend bist.


    Du willst das nicht sein, fühlst dich falsch, beginnst zu zweifeln und passt dich an. So verlierst du nach und nach das Vertrauen in deine Wahrnehmung und deine eigenen Bedürfnisse.


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Warum du dich von narzisstischen Partnern so stark angezogen fühlst


Der entscheidende Punkt, warum du dich von deinem narzisstisch geprägten Partner angezogen fühlst oder dich nicht trennen kannst, liegt oft in dem, was du schon lange vorher erlebt und gelernt hast.


Viele Frauen, die sich auf narzisstische Partner einlassen, haben ein starkes Bedürfnis nach Nähe, Anerkennung und Zuwendung, das in der Kindheit zu kurz gekommen ist.


Das kann sehr unterschiedliche Ursachen haben:


  • Eltern, die emotional nicht zugänglich waren oder narzisstisch geprägte Eltern


  • Frühe Verluste, wie der Tod eines Elternteils


  • Suchterkrankungen der Eltern


  • Ein behindertes Geschwisterkind, das die meiste Aufmerksamkeit der Eltern beanspruchte


  • Häufige Umzüge der Familie (z.B. bei Bundeswehrangehörigen), die dauerhafte Freundschaften erschwerten


Wer solche Erfahrungen gemacht hat, entwickelt oft eine hohe Empathie. Du hast früh gelernt, auf die Bedürfnisse anderer zu achten und dich in sie einzufühlen, um selbst Zuwendung zu bekommen.


Genau diese Fähigkeit macht dich für den Narzissten besonders "geeignet": Der Narzisst wählt seinen Partner zwar nicht zufällig, aber oft unbewusst. Er braucht jemanden, der sich gut auf ihn einstellen kann, der seine Stimmung wahrnimmt, emotional auf ihn reagiert – weil er selbst so leer ist.


Deine Empathie füllt diese Lücke für ihn – und gleichzeitig fühlst du dich von der bewundernden Aufmerksamkeit, den Liebesgesten und der Intensität angezogen.




In der narzisstischen Beziehung bleiben oder gehen?


Viele Frauen, die in einer narzisstisch geprägten Beziehung leben, hoffen lange, dass sich etwas verändern könnte.


Diese Hoffnung ist verständlich. Gerade die guten Phasen, die Nähe, das Gefühl von Verbundenheit oder die gemeinsamen Erinnerungen lassen glauben, dass es doch möglich sein müsste, einen Weg miteinander zu finden.


Und ja: Diese Beziehungen haben oft intensive, schöne Momente.


Zu einer ehrlichen Einordnung gehört jedoch auch eine unbequeme Realität:


In den meisten Fällen ist eine Trennung langfristig der gesündeste Weg.


Narzisstische Beziehungsmuster sind keine vorübergehenden Krisen. Sie entwickeln sich schon sehr früh im Leben – und verändern sich im Erwachsenenalter nur selten wirklich. Häufig spielen dabei sowohl angeborene Anlagen als auch Erfahrungen von Überhöhung oder emotionaler Vernachlässigung in der Kindheit die Hauptrolle.


Mitgefühl, echte Verantwortungsübernahme und der Wunsch nach einer Beziehung auf Augenhöhe sind deshalb oft nur eingeschränkt vorhanden.


Empathie, also das sich einfühlen in eine andere Person, wird dazu genutzt, herauszufinden, wie du manipulierbar bist.


Auch wenn unter Druck Einsicht gezeigt oder Veränderung versprochen wird, ist diese meist nicht von Dauer. Nicht, weil es an gutem Willen mangelt – sondern weil die inneren Fähigkeiten dafür fehlen.


Viele meiner Klientinnen berichten rückblickend, dass sie über Jahre versucht haben, sich anzupassen, verständnisvoll zu sein oder „richtig zu reagieren“. Und dass sie dabei Schritt für Schritt den Kontakt zu sich selbst verloren haben.


Eine Trennung ist deshalb kein Scheitern.


Sie ist oft ein Akt von Selbstschutz und Selbstachtung.



Gibt es trotzdem eine Möglichkeit, die Beziehung zu verändern?


Wenn es überhaupt eine Chance auf Veränderung gibt, dann liegt sie nicht beim Partner – sondern bei dir. Das bedeutet nicht, dich weiter anzupassen. Es bedeutet, dich innerlich unabhängiger zu machen.


Was sich verändern kann, ist deine innere Haltung zu dir selbst und die Art, wie du dich in der Beziehung zeigst.



1. Emotionale Abhängigkeiten erkennen und reduzieren


Viele Frauen merken erst spät, wie sehr ihr inneres Gleichgewicht vom Verhalten des Partners abhängt.


Emotionale Unabhängigkeit bedeutet nicht emotionale Kälte. Sie bedeutet innere Eigenständigkeit.



Hilfreiche Fragen können sein:


  • Wie sehr bestimmt seine Stimmung meine eigene?

  • Kann ich mich auch dann stabil fühlen, wenn er sich zurückzieht oder abwertend reagiert?

  • Versuche ich ausgleichend oder beschwichtigend zu sein, wenn er sich distanziert verhält?

  • Filtere ich, was ich sage oder tue, aus Angst, seine Zuneigung zu verlieren?


Wenn du diese Muster erkennst, kannst du unabhängiger entscheiden, wie du reagieren willst.



2. Grenzen setzen – auch wenn sie nicht respektiert werden


Grenzen setzen heißt nicht, dass der andere sie zwangsläufig akzeptiert. Das fängt schon früher an: Grenzen setzen heißt, dass du deine Grenzen kennst und sie ernst nimmst.



Zum Beispiel:


  • Ich übernehme keine Verantwortung mehr für seine Wutausbrüche. Es ist seine Entscheidung, wie er mit seinen Gefühlen umgeht.

  • Ich rechtfertige meine Bedürfnisse nicht endlos. Ich setze sie um. Wenn ich ins Kino gehen möchte, gehe ich.

  • Ich ziehe mich aus abwertenden Gesprächen zurück – äußerlich oder innerlich, wenn räumliche Distanz nicht möglich ist.


Das verändert ihn nicht. Aber es verändert dein Erleben und deinen Selbstwert.



3. Keine Verantwortung für seine innere Stabilität übernehmen


Während Grenzen dein äußeres Verhalten betreffen, geht es hier um deine innere Zuständigkeit.


Ein zentraler Punkt ist: Du bist nicht verantwortlich dafür, wie es ihm geht. Kränkungen, Rückzüge oder Vorwürfe sind Ausdruck seiner Bedürftigkeit – nicht deiner Fehler.


Seine innere Leere kann dein Helfersyndrom antriggern. Doch wirkliche Veränderung kann nur entstehen, wenn er selbst Verantwortung für sich übernimmt. Ansonsten ist er von dir abhängig und du von ihm.



4. Selbstfürsorge als Gegenpol zur Beziehung


Selbstfürsorge bedeutet hier nicht Wellness, sondern innere Stabilität.


Dazu gehört:


  • Beziehungen jenseits deines Partners: Familie, Freunde, Haustiere, Kollegen

  • Eigene Interessen und Hobbys, die nichts mit ihm zu tun haben

  • Rituale, die dich regulieren und stärken: Spaziergänge, Meditation, Yoga, Malen, Natur, Stille


Je mehr dein Leben auf mehreren Säulen steht, desto weniger bestimmt diese eine Beziehung dein inneres Gleichgewicht.



Eine junge, fröhliche Frau rudert alleine im Ruderboot als Symbol für Narzissmus in der Beziehung und wie man seine Identität bewahrt



Was nach einer Trennung passiert


Wenn du dich entschließt, dich zu trennen, fühlst du dich wahrscheinlich unsicher und erschöpft.


Du hinterfragst deine Entscheidung: "War es richtig ihn zu verlassen? Tue ich ihm doch Unrecht? Ich verliere damit auch, dass ich sein Ein und Alles bin."


Genau dann kommt er oft zurück – liebevoll, reuig, voller Versprechen. Das kann dich ins Wanken bringen. Nicht aus Schwäche, sondern weil du emotional noch gebunden bist.


Ein narzisstischer Partner sucht in diesem Moment vor allem seinen eigenen Halt. Er macht sich klein und tut alles, um dich zurückzugewinnen – nicht aus echter Einsicht.


Jetzt brauchst du Stabilität von außen:


  • Freunde oder Familie, die dich unterstützen und dir immer wieder die Realität und die vergangenen Erlebnisse vor Augen führen.


  • Therapeutische Begleitung, die dir Halt gibt und hilft, dir deine Selbstachtung und deinen Selbstwert zurückzuholen.


  • Struktur, die dir Sicherheit und Eigenständigkeit zurückbringt.


Mit diesem Rückhalt kannst du Schritt für Schritt dich selbst und dein Leben wiederfinden.


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Häufige Fragen zu "Narzissmus in der Beziehung"


  1. Wie erkenne ich, dass mein Partner narzisstisch ist?


    Typische Hinweise sind ständige Schwankungen zwischen übermäßigen Liebesbekundungen, intensiver Nähe und plötzlichem Rückzug und egoistischem Verhalten.


    Hinzu kommt häufige unterschwellige Kritik, übermäßiger Anspruch auf Bewunderung oder Lob, fehlendes empathisches Verhalten und Manipulation.


    Beobachte Muster über längere Zeit, nicht einzelne Streitpunkte.



  2. Kann sich ein Narzisst wirklich ändern?


    Veränderung ist extrem schwierig, weil es um tief verankerte Verhaltensmuster geht, die aus der Kindheit stammen. Angeborene Anlagen als auch Erfahrungen von Überhöhung oder emotionaler Vernachlässigung spielen dabei die Hauptrolle.


    Einsicht oder Versprechen sind nur oberflächlich. Dauerhaft ändern sich solche Muster nur selten.



  3. Soll ich in der narzisstischen Beziehung bleiben oder gehen?


    In den meisten Fällen ist leider eine Trennung der gesündeste Weg, um Selbstwert und Stabilität zurückzugewinnen.


    Wenn du bleiben möchtest, liegt der Fokus darauf, emotional unabhängiger zu werden, zu lernen, Grenzen zu setzen und Selbstachtung sowie Selbstwert zu stärken.



  4. Was passiert, wenn ich mich von meinem narzisstischen Partner trenne?


    Narzissten versuchen oft, dich mit Liebesbezeugungen, Reue und Versprechen zurückzugewinnen.


    Das kann emotional stark verunsichern.


    Jetzt ist Stabilität wichtig: Freunde, therapeutische Begleitung und Struktur helfen, bei dir zu bleiben und dich in deiner Entscheidung sicher zu fühlen.



  5. Wie kann ich mich schützen, wenn ich bei meinem narzisstischen Partner bleibe?


    Wie stark bestimmt seine Stimmung deine? Erkenne emotionale Abhängigkeiten und reduziere sie.


    Übernimm keine Verantwortung mehr für seine Gefühle und setze klare Grenzen setzen bei Abwertungen und Manipulationen.


    Praktiziere Selbstfürsorge, indem du: • Beziehungen jenseits des Partners aufbaust • eigenen Hobbys und Interessen nachgehst, die nichts mit ihm zu tun haben • stärkende Rituale pflegst: Spaziergänge, Meditation, Yoga, Malen, Natur, Stille eigene • ggf. therapeutische Unterstützung suchst


  6. Wie gehe ich mit Schuldgefühlen und Selbstzweifeln um?


    Erkenne, dass viele Schuldgefühle und Selbstzweifel durch die Beziehungsmuster ausgelöst werden, nicht durch dein Verhalten.


    Übungen zu Selbstwert und Selbstmitgefühl können helfen, dich zu stabilisieren.




Foto 1 von stefan kroeger auf Unsplash

Vera Arnold, Kunsttherapeutin und Traumatherapeutin, Seminarhaus "Das graue Haus am Meer"

Vera Arnold

Vor fast 20 Jahren begegnete mir ein Satz auf einem Plakat in einer vollen Berliner U-Bahn: "Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin).


Der begleitet mich seither und ist ein Grund, warum ich Traumatherapeutin geworden bin.


Erfahre mehr über mich




 
 
 

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