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Dein Inneres Kind heilen: In 5 Schritten zu mehr Selbstwert und einem erfüllenden Leben

Aktualisiert: 3. Nov.

Kennst du das: Eine kleine Bemerkung – und du fühlst dich plötzlich gekränkt, unsicher oder wütend?


Solche Reaktionen sind oft ein Zeichen dafür, dass dein "Inneres Kind" angesprochen wurde – der jüngere Teil in dir, der alte Verletzungen in sich trägt.


In diesem Artikel zeige ich dir – aus meiner langjährigen Erfahrung als Kunst- und Traumatherapeutin – 5 erprobte Schritte, mit denen du dein Inneres Kind heilen,  deinen Selbstwert stärken und zu einem erfüllteren Leben finden kannst.



INHALTSVERZEICHNIS:


Lachender Junge in der Sonne sitzend, mit Buch auf dem Schoß: Sinnbild für ein heiles inneres Kind

Zum Einstieg:  Dieser Artikel gehört zu einer Serie über das, was oder "wer" in uns wirkt. Wenn du dich dafür interessierst, was der Innere Kritiker oder die Inneren Anteile sind, findest du hier weitere Artikel: "Innere Anteile: Warum sie dich lenken – und wie du Frieden mit ihnen schließt" und "Innerer Kritiker: 3 Übungen, um ihn endgültig zu zähmen" Der Innere Rebell oder auch Innerer rebellischer Jugendlicher wird hier beschrieben: "Welches Bedürfnis steckt hinter Wut – und wie nutzt du sie positiv"



Was ist das verletzte Innere Kind?


Vom "Inneren Kind", genauer eigentlich vom "verletzten Inneren Kind", hast du vielleicht schon mal gehört. Es gibt inzwischen viele Bücher oder Artikel, die sich diesem Thema widmen. Das ist natürlich nicht wirklich ein Kind, das in dir sitzt. Es ist ein unbewusster Anteil von dir, der sich durch negative Erfahrungen in der Kindheit gebildet hat. Und der wirkt noch immer in dir, obwohl du schon längst erwachsen bist.


Wenn du übermäßig emotional auf einen eigentlich harmlosen Auslöser reagierst, übernimmt oft das Innere Kind die Regie. Ein blöder Spruch eines Kollegen, eine Kritik deiner Mutter, dein Partner/deine Partnerin wirkt heute distanziert - und du wirst total unsicher, willst dich verkriechen oder kündigst im Kopf schon deine Beziehung.



Situationen wie diese kennen viele:

Du bist zu Besuch bei deiner Mutter und erzählst ihr von einer Situation bei der Arbeit: "Ich muss nächste Woche eine Präsentation halten und bin total nervös". "Ach", sagt deine Mutter, "so schlimm wird das nicht. Du machst dir immer viel zu viele Gedanken". Du merkst, dass deine Stimmung kippt. In dir drin "sagt" da eine Stimme: "Klar, ich übertreibe. Ich bin überempfindlich. Meine Gefühle waren schon immer zu viel. Oder hat sie vielleicht Recht und ich zerdenke wirklich alles?" Dein Tag ist gelaufen. Du bist unsicher und traurig. Du wirst still und verabschiedest dich auch bald - und deine Mutter fragt sich, was jetzt schon wieder los war.


Du bist "zu" verletzt, "zu" wütend, "zu" traurig - im Verhältnis zu dem, was man in der Situation normalerweise erwarten könnte. Die Gefühle sind überwältigend und es ist dir nicht möglich, dich zu beruhigen. Das Innere Kind bestimmt dann dein Leben und Erleben.


Wenn Emotionen so intensiv sind, dass sie sich kaum kontrollieren lassen, steckt oft mehr dahinter als nur die aktuelle Situation. Diese Gefühle sind wie ein Echo aus der Vergangenheit  ein Teil von dir hat schon einmal so empfunden - und reagiert auf diese alte Wunde.


Was dabei auftauchen kann, ist vielfältig und hängt sowohl von der Person als auch den früheren Erlebnissen ab.


Typische Reaktionen sind zum Beispiel:


  • Gereiztheit oder Wut

  • gekränkt oder beleidigt sein

  • sich nicht verstanden oder ignoriert fühlen

  • Einsamkeit

  • Trauer und Verletztheit

  • Unsicherheit

  • Überforderung

  • sich unfähig fühlen

  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen

  • Angst, zu versagen

  • Scham




So wurde dein Inneres Kind in der Kindheit geprägt


Als Kinder sind wir vollkommen auf unsere Bindungspersonen angewiesen. Ein Baby kann nicht überleben, wenn sich niemand um es kümmert. Auch noch für Kleinkinder und Schulkinder ist das „Nest“ – das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit – zumindest psychisch lebensnotwendig. Das nennt man Bindung.

Die Natur hat es daher so eingerichtet, dass Babys sich – so klein sie auch sind – unbewusst anpassen, um Zuwendung zu sichern. Bei Babys hat sich daher das sogenannte Kindchen-Schema entwickelt, das einen "Versorgungs-Reflex" bei Erwachsenen auslöst.


Exkurs: Warum wir Babys süß finden - Das steckt hinter dem Kindchenschema Babys haben andere Gesichtsproportionen als Erwachsene: ◆ ein überproportional großer Kopf im Verhältnis zum restlichen Körper ◆ Augen, Nase und Mund liegen weit unten im Gesicht ◆ Kulleraugen, hohe Stirn, kleine Stupsnase ◆ runde Wangen, kleines Kinn Der Anblick von Babys löst Glücksgefühle aus. Das war evolutionsbedingt ein Vorteil für den Nachwuchs. Die Eltern kümmerten sich um das Kind und es hatte größere Chancen zu überleben.

Kindchenschema im Verlauf der Kindheit im Rahmen eines Artikel über die Heilung des inneren Kindes


Aber auch größere Kinder passen sich den Erwartungen der Eltern an: durch ihr Verhalten. Sie beobachten sehr genau, was von ihnen erwartet wird - still sein, Leistung erbringen, Verantwortung für die Geschwister übernehmen, usw. Und sie versuchen, das so gut wie möglich zu erfüllen, um die Bindung zu den Eltern aufrecht zu erhalten.


Einerseits ist das wichtig für die Entwicklung. So wird durch elterliche Erwartung und dem kindlichen Bedürfnis, dieser zu entsprechen, zum Beispiel die Empathie-Fähigkeit gefördert.


Wenn diese Bindung jedoch durch Ablehnung, emotionale Kälte, ständige Kritik oder sogar Gewalt erschüttert wird, fühlt sich das Kind existenziell bedroht.


Diese frühe Erfahrungen beeinflussen auch später einen mehr oder minder großen Teil des Erlebens:

  • Die innere Stabilität wird immer geringer, je mehr Verletzungen oder sogar traumatische Gewalt in der Kindheit vorherrschten.

  • Die Möglichkeit, sich abzugrenzen, nimmt ab, wenn die Kindheit unsicher war.

  • Das verletzte Innere Kind und damit die Gefühlsausbrüche prägen das Erwachsenenleben bei einem schwierigen Elternhaus viel mehr als bei einem sicheren.

  • Beziehungen sind belasteter und unsichere Bindungsmuster häufiger.


Grafik: Einfluss der Kindheit auf das weitere Leben als Erklärung für die Entstehung des verletzten inneren Kindes



Wie emotionale Kindheitsverletzungen dein Erwachsenenleben beeinflussen


Das Schwierige an den Reaktionen des Inneren Kindes ist, dass man nicht sofort erkennt, dass sie sich auf die Vergangenheit beziehen. Warum? Weil es in der Gegenwart meist etwas gibt, das wie der eigentliche Auslöser wirkt.



Beispiel 1: Wie Angst aus der Kindheit heute dein Verhalten beeinflusst


Heute: Du bist in einer Besprechung und dein Vorgesetzter sagt: "Können Sie mir die Ausarbeitung nächstes Mal am Tag vor dem Meeting bringen?" Diese Aussage macht dich so unsicher, dass du nachts nicht schlafen kannst.

🡺 Damals: Deine Mutter erwartete von dir, dass du leise bist, wenn dein Vater nach Hause kommt, damit er ungestört ist. Wenn du das vergessen hast, hattest du am nächsten Tag Stubenarrest. Zwei unterschiedliche Ereignisse? Nein, nicht wirklich. In beiden Fällen wird bemängelt, dass du dich nicht "richtig" verhalten hast. In der Kindheit wurde ein kleines "Versagen" heftig bestraft. In der Gegenwart existiert eine unbewusste Angst vor Strafe.


Beispiel 2: Warum dich alte Schamerfahrungen noch heute zum Schweigen bringen


Heute: Du erzählst in deiner Freundesgruppe begeistert von einer Idee. Eine Freundin meint: „Interessant, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das wirklich klappt“. Plötzlich fühlst du dich unwohl. Du würdest gerne zurücknehmen, was du gerade überschwänglich gesagt hast. Du schämst dich und wirst still.

🡺 Damals: In der Schule hast du dich im Unterricht gemeldet, voller Stolz auf deine Antwort – doch die Lehrerin lachte und verbesserte dich vor der ganzen Klasse. Deine Mitschüler grinsten, und du wolltest im Boden versinken.

Zwei verschiedene Situationen? Nein. Dein Inneres Kind hat gelernt: „Wenn ich mich zeige, kann ich mich blamieren. Besser, ich halte mich zurück.“



Das Innere Kind unterscheidet nicht zwischen früher und heute. Es erlebt alte Verletzungen als aktuelle Realität – und du spürst die ALTE Angst oder Scham, obwohl du längst erwachsen bist.



Oft sind es Selbstzweifel, die dem inneren Kind im Weg stehen – alte Sätze wie „Ich bin nicht gut genug“ oder „Ich darf nicht so sein, wie ich bin“. In unserem E-Book für 0 Euro bekommst du drei konkrete Übungen (inklusive Audiodateien), mit denen du Selbstzweifel überwinden und diese inneren Mantren auflösen kannst. Klicke auf den roten Button ↓ und lade dir das E-Book herunter


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5 Schritte, wie du dein verletztes Inneres Kind heilen kannst


Wenn du also merkst, dass deine Reaktion auf eine Situation nicht zur Situation zu passen scheint – ist das ein erster Hinweis darauf, dass dein Inneres Kind aktiv sein könnte. Aber was nun?


1.Schritt: Nimm Abstand zur Situation


Im ersten Schritt geht es darum, innerlich einen Schritt zurückzutreten. Stell dir die Situation vor wie eine Filmszene: Was ist wirklich passiert? Wie hat die andere Person sich verhalten? Und wie hast du darauf reagiert?


Diese kleine innere Distanz hilft dir, die aktuelle Situation klarer zu sehen. So wirst du nicht von deiner Emotion überflutet, sondern kannst erkennen: "Ah, das hier fühlt sich viel größer an, als es objektiv ist". In dieser Perspektive kannst du anfangen, dich zu fragen: Worum geht es hier wirklich – und worum vielleicht nicht?



2.Schritt: Verstehe, was dein Inneres Kind erlebt hat


Der nächste Schritt ist, Verständnis zu entwickeln – nicht nur für deine jetzige Reaktion, sondern für das, was damals war.


Versuche dich zu erinnern, welche Erfahrungen du als Kind gemacht hast. Was hat dir gefehlt, was hat dich verletzt? Das sind die Erlebnisse, die das Innere Kind bewegen.


Es fällt dir schwer, Verständnis dir selbst gegenüber als Kind zu haben? Dann ist vielleicht der Innere Kritiker am Werk, der dich abwertet oder lieblos ist. Was es mit dem auf sich hat und warum er das tut, erzähle ich dir in diesem Artikel: "Innerer Kritiker: 3 Übungen, um ihn endgültig zu zähmen". In diesem Fall kann es helfen, dir vorzustellen, dass das ein anderes Kind ist, nicht du. Verständnis und Mitgefühl zu entwickeln, geht dann oft leichter.



3.Schritt: Komm langsam in Kontakt mit deinem Inneren Kind


Es braucht Zeit und ein achtsames Tempo, um mit dem Inneren Kind wirklich in Kontakt zu treten. Man darf nicht vergessen, wie lange es nicht bemerkt wurde. Da braucht es Vertrauensaufbau, wie bei einem Kind aus Fleisch und Blut.


Vielleicht möchtest du ein Foto von dir als Kind anschauen. Oder einen Gegenstand zur Hand nehmen, der die Kindheit symbolisiert – zum Beispiel dein Kuscheltier von früher.


Diese kleine Geste kann der Anfang sein, um diesen Anteil kennenzulernen – nicht mit Druck, sondern mit Neugier und Sanftheit.


Schau dir das Kind auf dem Foto an: Wie fühlt sich dieses Kind? Was würde es dir erzählen, wenn es könnte?


Oder nehme das Kuscheltier in den Arm: Erinnerst du dich, wie hilfreich es früher war? Spürst du wieder, wie verbunden ihr wart?



4.Schritt: Lerne, dich selbst zu beruhigen


Wenn alte Gefühle dich überrollen, braucht dein Inneres Kind nicht nur Verständnis, sondern auch Halt.


Du kannst lernen, dich selbst zu beruhigen – sanft und liebevoll. Zum Beispiel hiermit:


Lege eine Hand auf dein Herz oder deinen Bauch. Atme langsam ein und aus. Spür deinen Körper: deine Füße auf dem Boden, deinen Atem, deine Wärme.


Mit solchen kleinen Gesten hilfst du deinem Nervensystem, wieder in Balance zu kommen. Und du erinnerst dich daran: „Ich bin jetzt erwachsen. Ich treffe meine eigenen Entscheidungen. Ich bin unabhängig.“



5.Schritt: Lebe deine Selbstbestimmung und treffe eigene Entscheidungen


Der vielleicht wichtigste Schritt: Du als Erwachsene lernst, das Steuer selbst in die Hand zu nehmen. Du bist nicht mehr das Kind von damals.


Immer öfter erkennst du, wenn dein Inneres Kind erscheint. Wenn Emotionen hochkommen, die von der aktuellen Situation nur ausgelöst werden – und du kannst bewusst anders reagieren. Nicht, weil du dich zusammenreißt. Sondern, weil du wach bist. Und weil du Mitgefühl für dich entwickelst.


Beim nächsten Mal, wenn du eine Nachricht bekommst, die dich verunsichert, erinnerst du dich vielleicht an den Moment mit der Hand auf dem Herzen. Du atmest kurz. Und statt sofort in Gedanken oder alte Muster abzurutschen, fragst du dich: "Was braucht der verletzte Teil in mir – und was ist jetzt wirklich dran?"


So entsteht ein neuer Weg. Schritt für Schritt. Nicht perfekt, aber echt.


Und wichtig: Es geht nicht darum, das Innere Kind loszuwerden oder zu „reparieren“. Es ist ein Teil von dir. Was du übst, ist, es zu bemerken – und dich selbst in diesen Momenten liebevoll zu begleiten.


Du bist heute erwachsen. Und du darfst für dich sorgen – mit Klarheit, mit Mitgefühl und mit einer wachsenden inneren Stärke.


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Fragen, die viele zur "Heilung des Inneren Kindes" haben


  1. Was genau ist das „Innere Kind“?

    Wenn man vom Inneren Kind spricht, meint man meist das "verletzte Innere Kind". Das ist ein Anteil in dir, der in deiner Kindheit entstanden ist: durch Erfahrungen, in denen du dich verletzt, überfordert oder nicht gesehen gefühlt hast. Du spürst diesen Teil von dir besonders in sehr emotionalen Momenten, wie Scham, starke Selbstzweifel, usw.


  2. Wie erkenne ich, ob mein Inneres Kind verletzt ist?

    Typische Anzeichen sind überstarke emotionale Reaktionen auf scheinbar harmlose Situationen: Du fühlst dich schnell gekränkt, wirst wütend oder traurig, obwohl der Auslöser objektiv klein war. Auch ständige Selbstzweifel, Scham oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein, deuten auf ein verletztes Inneres Kind hin.


  3. Ist die Arbeit mit dem Inneren Kind nicht nur etwas für sehr traumatisierte Menschen?

    Nein. Fast jeder bzw. jede hat in der Kindheit Situationen erlebt, in denen er/sie sich nicht gesehen oder verstanden gefühlt hat. Es geht nicht darum, ob etwas „schlimm genug“ war – sondern darum, wie es sich für dich als Kind angefühlt hat. Die Arbeit mit dem Inneren Kind ist für viele ein sinnvoller Weg, alte Muster zu verstehen und neue, bessere Wege für sich zu finden.


  4. Wie kann ich mein Inneres Kind heilen – und was bringt es mir?

    Der Weg zur Heilung besteht

    1. darin, deine nicht so richtig zur aktuellen Situation passenden Reaktionen wahrzunehmen,

    2. zu verstehen, dass sie von früher kommen und

    3. zu lernen, mit Mitgefühl auf das Kind in dir zu blicken.

    Du musst das Innere Kind nicht loswerden, sondern lernen, es zu verstehen und liebevoll zu begleiten. Das führt zu mehr innerer Stabilität, einem gesünderen Selbstwertgefühl und besseren Beziehungen. Du reagierst weniger impulsiv und kannst dich in schwierigen Momenten besser regulieren.


  5. Muss ich mich an alles aus meiner Kindheit erinnern, um mein Inneres Kind zu heilen?

    Nein. Es geht nicht darum, lückenlose Erinnerungen zu haben. Manchmal ist es auch so, dass Erinnerungen unbewusst abgespalten wurden, um psychisch überleben zu können. Oft zeigen sich die wichtigen Themen aber durch aktuelle Gefühle oder Beziehungsmuster. Deine Reaktion im Heute ist der Schlüssel zur Vergangenheit – und genau da setzt die Heilung an.


  6. Was mache ich, wenn ich beim Nachspüren eher Abwehr oder Leere spüre?

    Das ist völlig normal. Gerade wenn dein Inneres Kind viel aushalten musste, kann es Zeit brauchen, bis du Zugang findest. Es hilft, dranzubleiben – mit Geduld und ohne Druck.


  7. Kann ich das Innere Kind selbst heilen – oder brauche ich therapeutische Begleitung?

    Viele Menschen machen erste heilsame Schritte allein – zum Beispiel mit den Impulsen aus diesem Artikel. Wenn du merkst, dass dich bestimmte Themen überwältigen oder du in starken Gefühlen festhängst, ist es sinnvoll, dir professionelle Begleitung zu suchen. Es geht nicht darum, „es allein zu schaffen“, sondern gut für dich zu sorgen.



Foto von Ben White auf Unsplash

Vera Arnold, Kunsttherapeutin und Traumatherapeutin, Seminarhaus "Das graue Haus am Meer"

Vera Arnold

Vor fast 20 Jahren begegnete mir ein Satz auf einem Plakat in einer vollen Berliner U-Bahn: "Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag" (Charlie Chaplin).


Der begleitet mich seither und ist ein Grund, warum ich Traumatherapeutin geworden bin.


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